Freitag, 18. Januar 2013

Von Begegnungen, Trennungen & dem Gefühl danach


Kennt ihr das? 

Ihr sitzt in einem Café, seid beim Einkaufen oder einfach so irgendwo unterwegs, von mir aus sogar auf der Arbeit. Aus dem Nichts hört ihr eine Stimme oder seht eine Person die euch schlagartig den Impuls von Vertrautheit vermittelt. 

Aci, mal wieder am Nachdenken.
Ihr kennt diesen Menschen von früher und fragt euch auf einmal, wieso ihr überhaupt keine Zeit mehr mit ihm verbringt, weil er euer Leben doch eigentlich bereichert hat. 

Aber dann sagt oder tut dieser Mensch irgendwas und es fällt euch plötzlich wieder ein. Ihr erinnert euch, warum er heute nicht mehr Teil eures Lebens ist.

In genau diesem Augenblick wird aus dem ersten Impuls der Vertrautheit den dieser Mensch in euch ausgelöst hat, ein Gefühl der vollkommenen Fremde.

Mir passiert das hin und wieder. Gelegentlich macht sich dann Melancholie in mir breit. Manchmal sogar die Befürchtung, dass das vielleicht eines Tages auch mit Menschen geschehen könnte, die mir heute sehr nahe stehen.

Aber wahrscheinlich ist das nichts anderes als der Lauf der Zeit. Wege kreuzen sich und sie trennen sich auch wieder. Ungeachtet der Pläne, die man macht. Das ist nichts Neues, auch nichts Besonderes; Alltag. 

Trotzdem: Bei manch einem Menschen wünsche ich mir, dass er den Weg immer mit mir gemeinsam gehen wird. Vielleicht ist das naiv. Bestimmt sogar.

Aber irgendwie bin ich halt eine, die hofft, dass diese Menschen die man "Freunde fürs Leben" nennt, wirklich existieren. Und dass ich ein, zwei davon möglicherweise kenne.. Weil es nervt, wenn gute Freunde zu Fremden werden.

Wisst ihr, was ich meine?


Kommentare:

  1. Ich weiß nur zu gut, was du meinst. Allerdings habe ich immer die Gegenteile als Freunde, die kompletten Vollidioten. Aber ich kenne das nur zu gut,

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  2. :) ich kann dich sehr gut verstehen. Leider passiert das im leben viel zu oft.

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  3. Genau so ist es, kenne ich, das hast du sehr gut ausgedrückt!

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